Familiendrama!

Schuld!

Einsamkeit!

Albträume!

Wie kann ein Mensch nur so leben?

 

Das Leben von Karl Rosenbaum besteht aus Arbeit und sozialer Isolation. Nur so glaubt er, kein Unglück mehr über Menschen zu bringen, denn seit seiner Kindheit trägt er schwer an der Schuld, für den Tod geliebter Menschen verantwortlich zu sein.

Nur in der Kunst findet Rosenbaum einen Zufluchtsort, an dem er mithilfe der Literatur, des Theaters und der Musik Gefühle ausleben kann, ohne andere zu schaden Er lebt das Leben der Protagonisten, leidet, begehrt wie sie, teilt ihre Sehnsüchte, ihr Glück und ihren Zorn.

An diesem scheinbar sicheren Ort seiner Gefühle trifft er eines Abends auf den jungen Stefan Koczinski, der Rosenbaum anspricht und dessen Erscheinung den alten Mann verstört und gleichsam überwältigt. Panisch weist er Koczinskis ab, der ihn freundlich, aber entschieden bedrängt und nachstellt. Rosenbaums vermeintlich stilles Leben gerät aus den Fugen. Er spürt, dass er sich dem jungen Mann nicht entziehen kann und die Begegnung schicksalshaft wird. Im Strudel seiner Gefühle bleibt ihm keine Wahl; er muss eine Entscheidung treffen: Will er das Geheimnis um Stefan Koczinski und dessen vordergründiges Wohlwollen lüften oder weiterhin von Albträumen beherrscht werden?

© 2018 Frank Domnick - 316 Seiten

Als Print und ebook erhältlich

ISBN: 9783752833966